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Können sich Ihre Lieben nicht mehr allein von A nach B bewegen, ist richtiges Heben gefragt.
Hier wird erklärt, wie Sie ihnen die beste Unterstützung geben und richtig heben.

Schon Kleinigkeiten machen die Pflege für alle angenehmer:
Beim Bewegen oder Umlagern sollten Sie keinen Schmuck tragen, denn er kann unangenehm im Gesicht baumeln, eventuell verletzen oder zum Ziehen animieren, wozu besonders Demenzkranke neigen. Kurze Fingernägel brechen nicht so schnell ab wie längere, und vor allem kratzen wir damit niemanden. Lange Haare sollten Sie zusammenbinden oder hochstecken, sodass Sie Ihre Sicht nicht einschränken oder Ihr Gegenüber sich an ihnen festhält.

Nicht immer alles allein stemmen! Sobald sich Pflegebedürftige gar nicht mehr ohne fremde Hilfe bewegen können und ihr Körpergewicht Ihres übersteigt, holen Sie sich eine zweite Person (oder einen ambulanten Pflegedienst) dazu. Weil einfach die Gefahr zu groß ist, dass Sie sich verletzen – aber auch der Pflegebedürftige aus dem Bett fallen kann. Praktische Übung: Wenn Sie nicht genau wissen, wie Sie unseren Patienten bewegen sollen, können Sie es auch (zusammen mit einer zweiten Person) an sich selbst mal ausprobieren.

Heben- und Umlegen

Wichtig ist für Sie, dass Sie Ihren Rücken entlasten. Dazu schaffen Sie eine große Standfläche: Beine grätschen, sodass Sie sicher und kraftvoll stehen können, den Rücken gerade halten und bei Hebevorgängen darauf achten, dass Sie sich nah am Körper des Pflegebedürftigen finden. Wichtig: Bauch- und Beckenmuskulatur anspannen, Atem nicht anhalten, sondern ausatmen. Tipp: Ein höhenverstellbares Bett erleichtert Ihnen die Arbeit zusätzlich.

Was tun bei Osteoporose und Demenz?

Bei Osteoporose ist Vorsicht geboten, weil die Knochen brüchig sind. Spezielle Kurse – zum Beispiel zur Kinästhetik – helfen Ihnen, sichere Techniken zu erlernen. Hat der Pflegebedürftige Demenz, animieren Sie ihn zur Selbstständigkeit und teilen die Bewegung in Abschnitte. Die Muster führen Sie immer in der gleichen Reihenfolge durch. Das erhöht die Chance, dass Ihr Angehöriger weiß, was als Nächstes kommt, sich sicherer fühlt und eigenständig mitmachen kann.

 

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