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Ältere und pflegebedürftige Menschen haben häufig Probleme, Schmerzen zu benennen.

Wer jemanden pflegt, muss deshalb zum Schmerzdetektiv werden, erläutert Pflegewissenschaftler Prof. Thomas Fischer von der Evangelischen Hochschule Dresden in der Zeitschrift „Pflege und Familie“. Hilfreich sei, nicht das Wort Schmerzen zu benutzen, sondern den Zustand zu umschreiben: „Tut dir da etwas weh? Ist das unangenehm?“ – das wären mögliche Fragen. Außerdem ist es wichtig, auf die Körpersprache zu achten. Verzieht der Pflegebedürftige das Gesicht, während er angezogen wird, kann das ein Schmerzanzeichen sein. Das gilt auch, wenn er bestimmte Bewegungen vermeidet oder nicht mehr spazieren gehen mag.

Mit Bewegung im Alter fit bleiben

Im Alltag in Bewegung zu bleiben ist für viele Menschen nicht so einfach – vor allem dann, wenn es hier und da schon zwickt in den Gelenken und Muskeln. Wer dennoch fit bleiben möchte, kann nun eine neue Bewegungspackung aus dem AlltagsTrainingsProgramm (ATP) der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nutzen. Die Packung erinnert an eine Medikamentenschachtel. In ihr stecken 25 Übungen, die Arme und Schultern, Rumpf und Beine trainieren sollen. Der Beipackzettel empfiehlt: drei bis vier Mal pro Woche jeweils eine Karte aus jedem Bereich ziehen und die Übung ausführen. Geräte benötigt man dafür nicht.

Die Packung richtet sich an Menschen, die 60 Jahre oder älter sind. Der Beipackzettel empfiehlt aber ausdrücklich, die Packung auch für Kinder und andere Familienmitglieder zugänglich aufzubewahren.

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